Meinungsvielfalt online

Nutzen Sie die Kommentar-Funktion auf den Websiten von Tageszeitungen und Magazinen wie zum Beispiel Süddeutsche Zeitung und SPIEGEL. Nehmen Sie teil an den dortigen Online-Debatten und kommentieren Sie alle Artikel, die Sie bewegen. Denn jede individuelle Meinung, die öffentlich erscheint, fördert die Meinungsvielfalt.

Auch auf unserer Website haben Sie die Möglichkeit zu kommentieren: Besuchen Sie einfach unser Forum. Sie können dort selbstverständlich auch Ihre eigene Debatte eröffnen. Platzieren Sie Ihre Vorschläge dazu gerne hier. Wir veröffentlichen jeden Beitrag, der von der Meinungsfreiheit gedeckt ist, und nicht gegen Gesetze im Sinne von Artikel 5 Abs. 2 GG verstößt.

Meinungsvielfalt analog

Schreiben Sie einen Leserbrief – egal ob an Ihre Tageszeitung, an ein Magazin oder an ein kostenloses Wochenblatt. Jede individuelle Meinung trägt zur Meinungsvielfalt in Deutschland bei. Selbst wenn Ihr Beitrag nicht veröffentlicht werden sollte, zeigt er der betreffenden Redaktion, dass es mehr gibt, als nur die eigene Sicht der Dinge. Und je mehr Leserbriefe eine Redaktion erreichen, um so mehr gerät sie unter Druck, sich mit dieser Tatsache auseinanderzusetzen - und sei es zunächst nur intern.

Meinungsvielfalt in der Schule

Der Staat muss im Rahmen schulischer Sexualerziehung „für die verschiedenen Wertvorstellungen auf diesem Gebiet offen sein" (vgl. BVerfGE 47, 46). Das bedeutet: Ein Schüler, der z.B. Hetero- und Homosexualität nicht für „gleich“, „gleich gut“ oder „gleichwertig“ hält, darf im Unterricht einer staatlichen Schule nicht dazu veranlasst werden, die gegenteilige Auffassung zu übernehmen. Denn die Schule muss jeden „Versuch einer Indoktrinierung der Schüler mit dem Ziel unterlassen, ein bestimmtes Sexualverhalten zu befürworten oder abzulehnen“ (vgl. BVerfGE 47, 46, 77).

Sollte die Schule Ihres Kindes gegen dieses "Indoktrinationsverbot des Staates" verstoßen, nehmen Sie dies nicht unwidersprochen hin, sondern treten Sie aktiv für die Meinungsfreiheit Ihres Kindes ein: weisen Sie die Schule auf die in dieser Frage maßgebliche Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts hin (BVerfGE 47, 46) sowie auf das aktuelle Rechtsgutachten des Hamburger Staatsrechtlers  Professor Dr. Christian Winterhoff und verlangen Sie, dass der betreffende Unterricht verfassungsgemäß abgehalten wird, das heißt: wertneutral.

 

Meinungsvielfalt geht nicht dadurch verloren, dass irgend jemand kommt und sie wegnimmt, sondern dadurch, dass nicht genug Bürger aktiv für sie eintreten.
– Peter Rohling, e.T.e.V., Vorstand